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FreeMovement Mitmachen

Was wir
trainieren

Vier Namen für eine Sache: den eigenen Körper durch einen Raum bewegen. Wer damit anfängt, muss keinen davon vorher kennen.

Parkour

Der schnellste Weg

Von A nach B, über alles hinweg, was dazwischen liegt. Es geht nicht um Schauwert, sondern um Effizienz: sauber abspringen, sicher landen, weiterlaufen. Wer damit anfängt, lernt zuerst das Landen.

Freerunning

Der schönste Weg

Dieselben Hindernisse, andere Frage. Hier zählt, wie es aussieht: Salti, Schrauben, Drehungen. Parkour und Freerunning trennt keine Mauer — die meisten machen beides.

Tricking

Ohne Hindernis

Akrobatik auf freier Fläche, gemischt aus Kampfsport, Turnen und Breakdance. Kicks in der Luft, verkettet zu Kombinationen. Braucht Platz und eine weiche Matte, mehr nicht.

Calisthenics

Der eigene Körper

Krafttraining ohne Geräte, nur mit dem eigenen Gewicht: Klimmzug, Muscle-up, Handstand. Der Unterbau für alles andere — und der Teil, mit dem du auch zu Hause weiterkommst.

Ein Salto rückwärts in fünf Phasen quer durch die Sporthalle, daneben ein Handstand und eine Brücke.

Ein Rückwärtssalto, in fünf Bildern übereinandergelegt — aufgenommen im Training in Kolbermoor.

Ein Training
von innen

Es gibt keinen Stundenplan und keinen Trainer, der vorne steht und ansagt. Trotzdem läuft es nicht chaotisch ab.

Die Halle ist offen, die Matten liegen. Wer kommt, wärmt sich auf — wir bieten das gemeinsam an, mitmachen muss niemand, aber wir legen es jedem ans Herz. Danach sucht sich jeder, woran er arbeiten will: die einen an einer Rolle, die anderen an einer Schraube.

Wer an einem Trick hängt, fragt. Dann steht jemand daneben und gibt Hilfestellung, bis es sitzt. Das ist der Unterschied zu einem Kurs: Du bestimmst, was du übst, und wir sorgen dafür, dass es sicher passiert.

Gehen kannst du, wann du willst. Es gibt keine Anwesenheitsliste und niemand fragt beim nächsten Mal, wo du warst.

Ein Athlet in einem tiefen Handstand, dahinter eine Reihe Zuschauer.

Ist das nicht
gefährlich?

Die Frage kommt fast immer von Eltern, und sie ist berechtigt. Die ehrliche Antwort hat drei Teile.

  • Wir trainieren in der Halle, nicht auf dem Dach. Ausschließlich. Unter jeder Höhe liegt eine Matte, und die Sprossenwand steht seit Jahrzehnten dort.
  • Angefangen wird mit dem Landen. Niemand macht am ersten Tag einen Salto. Die ersten Wochen gehen für Abrollen, Abspringen und Körperspannung drauf — das ist unspektakulär und genau der Punkt.
  • Bei jedem neuen Trick steht jemand daneben. Hilfestellung geben heißt: eine Hand am Rücken, bis die Bewegung sitzt. Wer sie will, bekommt sie.

Verletzungen passieren am ehesten kalt und übermütig. Deshalb das Aufwärmen und deshalb die Regeln, die als PDF auf der Unterlagenseite stehen.

Was du
mitbringst

Wenig. Wer zum ersten Mal kommt, braucht keine Ausrüstung und keine Vorkenntnisse.

  • Sportsachen

    Etwas, in dem du dich bewegen kannst. Lange Hosen sind angenehmer, wenn du viel auf dem Boden bist.

  • Hallenschuhe oder barfuß

    Beides geht. Viele trainieren barfuß, für Sprünge sind Schuhe mit dünner Sohle angenehmer.

  • Etwas zu trinken

    Drei bis vier Stunden Halle sind länger, als sie klingen.

  • Beim zweiten Mal: die Unterlagen

    Zum Reinschauen brauchst du nichts. Wer bleibt, füllt einmal das Formular aus.

Beide Hallen, beide Trainingszeiten auf einen Blick: